Demo Wuppertal: Gerechtigkeit für Georgios! Schluss mit Polizeigewalt und Repression!

Wuppertal | Keine Gerechtigkeit? Kein Frieden! Demonstration des Forums gegen Polizeigewalt und Repression NRW
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Keine Gerechtigkeit? Kein Frieden! Gerechtigkeit für Georgios! Schluss
mit Polizeigewalt und Repression!

Kommt am 29. Januar 2022 nach Wuppertal zur Demonstration des „Forums
gegen Polizeigewalt und Repression NRW“!

29.01.22 | Wuppertal Hbf | 13:00 Uhr
 
Die Situation
Georgios, Max, Alexander, das sind die Namen der Menschen, die in den
vergangenen Jahren während einer sogenannten Maßnahme der Polizei
gestorben sind.
 
Zuletzt starb Georgios am 1.November 2021 in Polizeigewahrsam in
Wuppertal-Elberfeld, nachdem die Polizei ihn brutal festgenommen hatte.
Erst nach fünf Tagen wurde, aufgrund öffentlicher Nachfrage, über den
Tod von Georgios Zantiotis berichtet. Das geht nach eigenen Aussagen,
auf das Konto von Oberstaatsanwalt Wolf-Tilman Baumert. Zitat Baumert:
„Das habe ich entschieden. Es handelte sich um eine natürliche
Todesursache. Ich habe das nicht für berichtenswert gehalten.“
Baumert versuchte im Nachhinein, sein Schweigen ausgerechnet damit zu
rechtfertigen, dass er die Familie von Georgios habe schützen wollen.
Diese Begründung halten wir für fadenscheinig und kaltschnäuzig. Wir
glauben nicht, dass Baumert die Familie von Georgios schützen wollte.
Der Oberstaatsanwalt wollte wohl vielmehr die Wuppertaler Polizei vor
Nachfragen, Kritik und Protest schützen.
 
Dass sich zunehmend Nachfragen, Kritik und Protest in Wuppertal regen
ist kein Wunder, denn seit einiger Zeit sterben regelmäßig Menschen in
Zusammenhang mit der Wuppertaler Polizei.
Alexander wurde im Juni 2021 in seiner Wohnung durch drei Schüsse aus
einer Maschinenpistole eines Polizisten getötet. Die Nachbarn hatten
wohl die Polizei wegen Ruhestörung gerufen.
Max wurde 2019 von der Polizei auf offener Straße erschossen. nachdem er
mit einen „handelsüblichen 2 Kilo Hammer“ (WZ) Autospiegel abgeschlagen
hatte.
Die Häufigkeit, in der in Wuppertal, Menschen in Zusammenhang mit der
Polizei sterben ist schockierend und offenbart das gewaltige Problem,
das wir (nicht nur) in Wuppertal mit der Polizei haben.
 
Diese drei Männer: NRW Innenminister Reul, Oberstaatsanwalt Baumert und
Polizeipräsident Röhrl wollen angeblich für „Recht und Ordnung“ im Land
und Wuppertal sorgen. Für viele Menschen bedeuten sie aber Angst und
Schrecken.
Eine längere Version des Aufrufes, in dem wir die Zusammenhänge
ausführlicher aufzeigen, findet ihr unter:
https://forumnrw.noblogs.org/demonstration-29-01-2022-in-wuppertal/aufruf/
 
Eskalierende Polizeigewalt, Armut, Ungerechtigkeit, Lügen und
Vertuschung von den Herrschenden. Wuppertal ist kein Einzelfall!
Wir werden in Wuppertal unseren Protest nicht nur am 29.01.22 auf die
Straße tragen. Wir werden Georgios, Max, Alexander und die namentlich
nicht bekannten Toten nicht vergessen. Wuppertal hat ein massives
Polizeiproblem, das wir angehen müssen! Aber Wuppertal ist kein
Einzelfall: In Düsseldorf und Köln starben im Dezember ein 24-jähriger
und ein 19-jähriger in Polizeigewahrsam. Ebenfalls in Köln wurde
bekannt, dass Cops den 59-jährigen Gaetano B. so brutal verprügelten,
dass er vermutlich an den Folgen der dabei erlittenen Verletzungen
gestorben ist. Diese erschreckende und schreckliche Liste könnte allein
für das Bundesland NRW immer weiter fortgeführt werden! Die Polizei ist
jedoch ein weltweites Problem und der Widerstand wächst weltweit. Die
Menschen sind nicht mehr bereit die Gewalt der Polizei einfach
hinzunehmen. Fangen wir auch damit an; setzen wir unseren Widerstand
gegen die Polizei gemeinsam fort!
 
Auf die Straße! Gerechtigkeit für Georgios und für alle anderen Opfer
staatlicher Gewalt! In Wuppertal und überall!


Forum gegen Polizeigewalt und Repression

https://forumnrw.noblogs.org/




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