Unforgotten - Fasia Jansen




Mit dem Festival "Unforgotten Fasia Jansen – Black Art & Resitance" erinnern wir an Schwarze Menschen, die unter dem Nationalsozialismus verfolgt wurden, und würdigen das Leben und Vermächtnis von Fasia Jansen – Überlebende der NS-Zeit, afro-deutsche Sängerin, Gewerkschafterin und unermüdliche Kämpferin für Solidarität, Gerechtigkeit und Antirassismus.
An drei Tagen verbindet das Festival Ausstellung, Musik, Workshops und Vorträge. Im Mittelpunkt stehen Schwarze Geschichte in Deutschland, Erinnerungskultur und die Frage, wie Kunst Räume für Gedenken, Austausch und Widerstand schaffen kann.
Tag 1 – AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG
Den Auftakt bildet die Vernissage der Gruppenausstellung, in der vier Schwarze Künstler:innen drei künstlerische Arbeiten präsentieren. Zwei der Werke wurden jeweils von einer Künstler:in entwickelt, während eine Arbeit als gemeinsame Kollaboration zweier Künstler:innen entstanden ist.
Die Ausstellung eröffnet unterschiedliche Perspektiven auf Erinnerung, Identität und Schwarzes Leben und lädt dazu ein, Geschichte neu zu betrachten und miteinander ins Gespräch zu kommen.
18:00-18:30 Uhr: Soft Welcoming
18:45-20:00 Uhr: Vernissage (music, drinks and snacks)
Mit Arbeiten von:
Janinka Chiebuka Okoye
Tmnit Ghide
Marny García-Mommertz
Abeni Asante
Wir laden herzlich zur Eröffnung der Ausstellung und zum gesamten Festivalprogramm ein. Gemeinsam erinnern wir an Geschichten, die lange unsichtbar geblieben sind, und feiern die Kraft von Kunst, Solidarität und Gemeinschaft.
Fasia Jansen – Gedenken und Widerstand (Festival) ist ein Projekt von Kollektiv Afrik NRW gefördert von Interkultur Ruhr, Regionalverband Ruhr, sowie vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein‐Westfalen und von Soziokultur NRW. In Kooperation mit der ISD –"Initiative Schwarze Menschen in Deutschland", Bahnhof Langendreer sowie Fritz Hüser Institut für Literatur und Kultur der Arbeitswelt, Stiftung Fasia Jansen, Queer*feministische Bibliothek und Archiv LIESELLE, und DGB.
Fotos und Grafiken: Stephan Henaku-Grabski
Urheberrecht am Foto Archiv: Sammlung des Fritz Hüser Institut für Literatur und Kultur der Arbeitswelt, Dortmund.
https://bahnhof-langendreer.de//unforgotten-fasia-jansen-1709Bahnhof Langendreer (Bochum)
Wallbaumweg 108
44894 Bochum Deutschland

Der Bahnhof Langendreer verbindet als soziokulturelles Zentrum Kultur mit gesellschaftspolitischen Inhalten. Mit seinen über 30 Jahren gehört es zu den ältesten soziokulturellen Zentren in NRW.
Mit seinem vielfältigen und breiten Kulturprogramm ist der Bahnhof auch ein überregional bekannter Ort: Live-Musik mit dem Schwerpunkt Global Sounds sowie Jazz, Blues, Singer/Songwriter, Indie, Elektro-Pop etc., politisches Kabarett, Lesungen und anspruchsvolle Comedy von bekannten Größen bis hin zu lokaler Kleinkunst. Die Bühnen werden zudem bespielt von lokalen bis internationalen Theatergruppen und internationale Autor*innen lesen regelmäßig bei uns und diskutieren mit dem Publikum. Im Bahnhof Langendreer haben politische Themen in verschiedenen Veranstaltungsformaten, Reihen und Projekten - schwerpunktmäßig auch mit internationalem Bezug - ihren festen Platz. Er ist zudem Treffpunkt und Veranstaltungsort vieler politischer, kultureller und sozialer Initiativen. Der Bahnhof-Langendreer versteht sich damit als Partner für Initiativen, Institutionen, und Nutzer-Gruppen in Bochum. In diesem Kontext entstehen zahlreiche Kooperationsprojekte.
Und getanzt wird natürlich auch! Freitags und samstags bei den regelmäßigen Parties: Hip Hop, Schwulenparty (BO-YS), FrauenLesbenparty (Frauenschwoof), World Club Culture (Globalibre), Oldies und mehr...
endstation.kino + Café
Von Anfang an dabei und seit 2012 ein eigenständiger Betrieb: Das endstation.kino. Das Programmkino im Herzen des Bahnhofs bietet mehrere Vorstellungen pro Tag und ein ambitioniertes, vielfach prämiertes Programm: Dokumentarfilme, internationale Filme in Originalfassung, Raritäten, konzeptionelle Filmreihen, Filmfeste, KinderKino, Filmgespräche, Schulvorstellungen u.v.m.
Neben Cafébetrieb und Kino-Kasse gibt's im Café auch regelmäßig Programm mit Veranstaltungen wie z.B. dem monatlichen „Vinylcafé".
„OFF-Bahnhof"
Der Bahnhof Langendreer veranstaltet seit vielen Jahren Konzerte und Kabarett auch außerhalb des Bahnhofs im Schauspielhaus, im RuhrCongress, der Stadthalle und der Freilichtbühne Wattenscheid. Er ist zudem Mit-Veranstalter von Festivals wie der Odyssee (mit COSMO Radio) und Ruhr-International (mit dem Kulturbüro).
Und schließlich gehen wir mit unseren politischen Reihen und Projekten auch gern mal raus und mischen uns mit unseren Bündnispartner*innen ein ins lokalpolitische Geschehen.
Und nach wie vor... selbst verwaltet!
Der Bahnhof Langendreer war und ist ein selbst verwalteter Betrieb: Das heißt, es gibt formal keine Chefin und keinen Chef, sondern alle Hauptamtlichen entscheiden über wichtige Belange des gesamten Hauses gemeinsam. Ein Trägerverein bietet dafür die formale Struktur.
Der Bahnhof-Langendreer wird aus dem Haushalt der Stadt Bochum mit öffentlichen Mitteln subventioniert.
Mehr Infos, was der Bahnhof in den letzten Jahren so gemacht hat gibts im Jahresbericht 2015/16
http://bahnhof-langendreer.de/anfahrt-kontakt.html