Bibliothek der Hoffnung




Die Bibliothek der Hoffnung ist eine kollektiv kuratierte Bibliothek, die Bücher über Hoffnung und alternative Zukünfte versammelt. Ihre Inhalte werden durch künstlerische Workshops, öffentliche Interventionen und Community-Veranstaltungen erlebbar gemacht – inspiriert von den Ideen von Rob Hopkins.
Das Projekt widmet sich der Frage, wie Wissen aus Büchern gemeinschaftlich vermittelt, erfahrbar und zugänglich gemacht werden kann. Zu diesem Zweck bringt es Menschen unterschiedlicher Hintergründe zusammen, die Bücher lesen und diskutieren sowie kreative Formen der Wissensvermittlung erproben. Vier eingeladene Künstler:innen aus verschiedenen Disziplinen gestalten jeweils einen Workshop bzw. eine künstlerische Erfahrung zu einem Buch der Bibliothek – unter Einsatz von Spielen, kreativen Übungen, Storytelling, performativen Elementen und Bewegung.
Den Auftakt bildet die öffentliche Kickoff-Veranstaltung am 01.10.2026: Wir stellen das Projekt vor, begeben uns auf eine Zeitreise und kommen mit zwei Gästen über Bücher und Hoffnung ins Gespräch.
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Programm „Bibliothek der Hoffnung“ – Alle Termine & Orte
Die Kickoff-Veranstaltung am 01.10.2026 und die Sharing Session zum Abschluss sind öffentlich und ohne Anmeldung zugänglich. Für alle weiteren Veranstaltungen ist eine Anmeldung erforderlich, da die Anzahl der Plätze begrenzt ist. Ihr seid herzlich eingeladen!
01.10.2026 – Kickoff-Veranstaltung im Studio 108, 18.30-20.30 Uhr. Den Auftakt bildet unsere Kickoff-Veranstaltung: Zwei Gäste stellen ihre Bücher vor, und wir präsentieren euch das Projekt Bibliothek der Hoffnung (ohne Anmeldung). Kommt vorbei und erfahrt, was euch in den kommenden Monaten erwartet!
21.10.2026 – Workshop in der Halle ab 14 Uhr zum Buch "The Future Is Disabled: Prophecies, Love Notes and Mourning Songs" von Leah Lakshmi Piepzna-Samarasinha. (Anmeldung erforderlich)
25.11.2026 – Workshop im Studio 108, 18.00-21.00 Uhr zum Buch "Stell dir vor… Mit Mut und Fantasie die Welt verändern" von Rob Hopkins (Anmeldung erforderlich).
03.12.2026 – Workshop im Studio 108, 18.00-21.00 Uhr zum Buch "Solidarisch Füreinander Sorgen. Ein Leitfaden für diese Krise (und die nächste)" von Dean Spade (Anmeldung erforderlich).
Termin folgt – Workshop zum Buch "Für Liebe Entscheiden. Notizen einer jungen Trans Frau vom Ende der Welt" von Kai Cheng Thom (Anmeldung erforderlich - das genaue Datum geben wir rechtzeitig bekannt!).
06.12.2026 – Sharing Session zum Abschluss im Studio 108, 12-15 Uhr. Zum Abschluss von Bibliothek der Hoffnung laden wir zur Sharing Session ein: Wir teilen die Ideen, die in unseren Bücherworkshops entstanden sind. Auch diesmal stellen zwei Gäste wieder ihre Lieblingsbücher vor. (ohne Anmeldung)
Bibliothek der Hoffnung ist in Kooperation mit dem Projekt ACTING FOR COMMUNITY entstanden, das sich regelmäßig im Bahnhof trifft – und ein Raum ist, um gemeinsam aktiv zu werden: Zusammenkommen, Räume einnehmen, Stimme erheben. Im Mittelpunkt stehen Austausch, gemeinsames Handeln und künstlerische Arbeit im öffentlichen Raum. Wir arbeiten mit Bewegung, Theater und Gespräch, nutzen Körperarbeit, Improvisation und den öffentlichen Raum und setzen uns mit Solidarität, Vielfalt und demokratischem Engagement auseinander. Dabei reflektieren wir politische Praxis, kollektive Verantwortung und soziale Beziehungen.
„Acting for Community – Bibliothek der Hoffnung: Lesen, Träumen, Handeln“ ist vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen durch Soziokultur NRW gefördert.
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Fotos: Bahnhof Langendreer / Cover: Solidarisch Füreinander Sorgen. (c) bureau zanko / Cover: Für Liebe Entscheiden. (c) edition assemblage / Cover: Stell dir vor… Mit Mut und Fantasie die Welt verändern (c) Löwenzahn in der Studienverlag Ges.m.b.H. / Cover: The Future Is Disabled (c) Arsenal Pulp Press.
https://bahnhof-langendreer.de//acting-for-community-bib-hoffnung-01102026
Bahnhof Langendreer (Bochum)
Wallbaumweg 108
44894 Bochum Deutschland

Der Bahnhof Langendreer verbindet als soziokulturelles Zentrum Kultur mit gesellschaftspolitischen Inhalten. Mit seinen über 30 Jahren gehört es zu den ältesten soziokulturellen Zentren in NRW.
Mit seinem vielfältigen und breiten Kulturprogramm ist der Bahnhof auch ein überregional bekannter Ort: Live-Musik mit dem Schwerpunkt Global Sounds sowie Jazz, Blues, Singer/Songwriter, Indie, Elektro-Pop etc., politisches Kabarett, Lesungen und anspruchsvolle Comedy von bekannten Größen bis hin zu lokaler Kleinkunst. Die Bühnen werden zudem bespielt von lokalen bis internationalen Theatergruppen und internationale Autor*innen lesen regelmäßig bei uns und diskutieren mit dem Publikum. Im Bahnhof Langendreer haben politische Themen in verschiedenen Veranstaltungsformaten, Reihen und Projekten - schwerpunktmäßig auch mit internationalem Bezug - ihren festen Platz. Er ist zudem Treffpunkt und Veranstaltungsort vieler politischer, kultureller und sozialer Initiativen. Der Bahnhof-Langendreer versteht sich damit als Partner für Initiativen, Institutionen, und Nutzer-Gruppen in Bochum. In diesem Kontext entstehen zahlreiche Kooperationsprojekte.
Und getanzt wird natürlich auch! Freitags und samstags bei den regelmäßigen Parties: Hip Hop, Schwulenparty (BO-YS), FrauenLesbenparty (Frauenschwoof), World Club Culture (Globalibre), Oldies und mehr...
endstation.kino + Café
Von Anfang an dabei und seit 2012 ein eigenständiger Betrieb: Das endstation.kino. Das Programmkino im Herzen des Bahnhofs bietet mehrere Vorstellungen pro Tag und ein ambitioniertes, vielfach prämiertes Programm: Dokumentarfilme, internationale Filme in Originalfassung, Raritäten, konzeptionelle Filmreihen, Filmfeste, KinderKino, Filmgespräche, Schulvorstellungen u.v.m.
Neben Cafébetrieb und Kino-Kasse gibt's im Café auch regelmäßig Programm mit Veranstaltungen wie z.B. dem monatlichen „Vinylcafé".
„OFF-Bahnhof"
Der Bahnhof Langendreer veranstaltet seit vielen Jahren Konzerte und Kabarett auch außerhalb des Bahnhofs im Schauspielhaus, im RuhrCongress, der Stadthalle und der Freilichtbühne Wattenscheid. Er ist zudem Mit-Veranstalter von Festivals wie der Odyssee (mit COSMO Radio) und Ruhr-International (mit dem Kulturbüro).
Und schließlich gehen wir mit unseren politischen Reihen und Projekten auch gern mal raus und mischen uns mit unseren Bündnispartner*innen ein ins lokalpolitische Geschehen.
Und nach wie vor... selbst verwaltet!
Der Bahnhof Langendreer war und ist ein selbst verwalteter Betrieb: Das heißt, es gibt formal keine Chefin und keinen Chef, sondern alle Hauptamtlichen entscheiden über wichtige Belange des gesamten Hauses gemeinsam. Ein Trägerverein bietet dafür die formale Struktur.
Der Bahnhof-Langendreer wird aus dem Haushalt der Stadt Bochum mit öffentlichen Mitteln subventioniert.
Mehr Infos, was der Bahnhof in den letzten Jahren so gemacht hat gibts im Jahresbericht 2015/16
http://bahnhof-langendreer.de/anfahrt-kontakt.html