AUSGESTORBEN | support: OIRO
AUSGESTORBEN Do, 30.04.2026 Druckluft Oberhausen Einlass: 19.30 Beginn: 20.00 Vvk: 18€ zzgl. Gebühren Support: OIRO *** Es gab Zeiten da war die Toleranz grösser die Neugier stärker und die Haare bunter man konnte vorher nix prüfen, weil es kein Netz gab und und… und ist einfach mal auf ein Konzert gegangen (Udo Jürgens 1976) aber wer ist „Ausgestorben“? Es liest sich wie eine Spamgeckmail aber es stimmt alles, was jetzt kommt: Gitarre 1 Atli Grund „Chef Atli“ in Island geborgen ehemalig „Angeschissen“ und „ Big Balls and the great white Idiot” Hamburg’s erster PUNKBAND 69 (Rücken) Gitarre 2 Thomas Wenzel “Vize” in Elmshorn geboren ehemalig „Die Sterne“ „Cow“ aktuell „Goldenen Zitronen“ und „Kleiber „ 63 (hat nix) Bass Uwe Roth „Der Franzose” 20 Jahre Bootsbauer in Marseille als es noch leerer war und in den 90zigern bei „Arm“ und „Das Moor“ 60 (Rücken) Schlagzeug Elmer Günther „Junior“ spielte bei „Parole Trixie“ und „Tolerantes Brandenburg“49 (hat nix) Sänger Jens Rachut „der Sensible“ sang bei verschiedenen Kombos aktuell bei „Ausgestorben“ 71 (Gefäß Störung im linken Fuß und leicht zu hohen Blutdruck 95/155 eigestellt) wer die Hummeln schätzt und unterstützt sollte keine Angst haben denn falls sie stechen ihr Stachel hat keinen Widerhaken (unbekannter ADHS Besitzer 2006) und falls man Bock auf rumpeligen trashigen Punk mit Gitarrensoli(endlich) anno 1876 sollte man dancing gut fürs Herz und der Freude am dancen Gutes mit gutem vermischt 3 Eiswürfel drauf und drehen bis der Schwindel klopft Also mehr gibts nicht raus zuholen!! Bis später *** … einige behaupten, es seien wahnsinnig schlimme Zeiten. Es gibt aber auch welche, die sagen, dass es eigentlich immer so beschissen war. Andere wiederum sehen das alles nicht so kritisch: „Tote jibbet immer.“ „Ich will jetzt meinen Flat White.“ „Hat jemand Bock auf ne Radtour?“ Was kann das für uns alle und die Band Oiro bedeuten? Dass sich garantiert morgens der Himmel hellgrau auf die Straßen von Düsseldorf-Flingern legen wird? Dass Benzin immer noch ordentlich brennt, wenn man Feuer dranhält? Dass täglich auf dem Weg zur Arbeit inkognito Faschos in der 709 neben einem sitzen? Ist es egal und eh alles scheinbar bewegter Stillstand? Können wir uns glücklich kaufen, ohne es zu merken? Können wir an der Tütensuppe vorbeilatschen, ohne zu zucken? Können wir den sich überall öffnenden Toren widerstehen? Manche haben auch Schiss davor, dass Ihnen jetzt alles vorgeschrieben wird. Das haut voll rein. Da seh ich direkt Honecker und Stalin durch den Hofgarten spazieren, man hört im Hintergrund eine*n rumbrüllen und direkt danach Schüsse … Sozialismus halt, normal. Moral irgendwie am Boden, ne Pfütze aus Alt, Kölsch, Staub, Kot und so ein paar Atom-Dingern, also radioaktiv, besser immer die Schuhe abduschen nach dem Spaziergang mit Schäferhündin Cora und Ihren erstaunlich geräumigen Verdauungsorganen. Ächz. Am Ende hilft es nix: Man muss Musik machen. Mit Cello und Panflöte Akzente setzen. Texte schreiben. Feiern, Tanzen, Schwofen whatever … wir haben Roland, den grauen, antifaschistischen Schlagzeug-Bot mit nach Duisburg und Düsseldorf-Wersten genommen, ihn spielen lassen und unser Zeug darüber gelegt und damit Zweite Kasse Bitte aufgenommen, eine Hommage an die kryptisch-gute Einkaufssituation in Düsseldorf-Wersten, eine Ode an in Schutt und Asche gehauene Hochkultur, unser Abgesang auf alle Luxuslover. Dabei haben wir erkannt: Wir haben nur einige wenige so richtig lieb, der Rest kann Roland an seinem digitalen Arsch lecken. Zwei besonders Liebe haben wir aber gefunden, die uns dabei geholfen haben, die wirren Gedanken und Töne zu bündeln und im kalten Januar 2026 innerhalb von vier Tagen in elf fluffig-punkige Tracks zu verwandeln: Peta Devlin (Produktion, Bands: Oma Hans, Die Braut haut ins Auge) aus HH/UK und Volker Albrecht (Engineering, Tumult Studios, Bands: Die Schwarzen Schafe, The Vageenas) aus DD/Wersten. Für andere wäre sowas Arbeit, bei uns ist es Urlaub mit kühlem Hansa und Michelada … Dance-Fun-Punk, Alte Neue Deutsche Welle, Gaga-Wave, Synthi-Noise … halt alles, was Bock macht komprimiert in 30 Minuten. Also let´s dance und denkt dran: Macht euch nicht verrückt, ihr seid nicht schuld an dem ganzen Dreck. Wir haben euch lieb, eure Oiros
https://drucklufthaus.de/veranstaltungen/#30042Druckluft (Oberhausen)
Am Förderturm 27
46049 Oberhausen Deutschland

Seit 1979 bis heute schaffen sich Jugendliche und junge Erwachsene im Druckluft eine eigene Spähre.
Damals waren es 40 junge Menschen, die, hervorgegangen aus einer Jugendinitiative, ihre Interessen selbst in die Hand genommen haben.
1980 war für diese Menschen der Startschuss auf dem jetzigen Gelände unmittelbar neben einem stillgelegten Schacht der Zeche Concordia fand das Druckluft seine Heimat.
Die Stadt Oberhausen überließ dem mittlerweile gegründeten Verein Druckluft e.V., das ehemalig von Babcock genutzte Gelände zur Jugendarbeit.
Aber, was heißt hier Gelände?
Es ging eher um ein schäbiges Gebäude, dem das Alter so arg in den Knochen steckte, dass die mühsame Wiederbelebung die folgenden Jahre bestimmt hat. Mit bescheidene finanzielle Mittel viel Engagement, Enthusiasmus und Muskelkraft wurde ein Rahmen realisiert in welchem Jugendliche und junge Heranwachsende die Möglichkeit hatten eigenverantwortlich zu gestalten.
Nach dem Umbau wurde aus dem dunklen, in die Jahre gekommenen Gebäude eine wahre Insel an tollen Möglichkeiten.
Wir haben Gruppenräume, eine Jugendwerkstatt, das alte und neue Café, die Halle, Kurts Haus, einen Besprechungsraum, Oberhausens wieder schönsten Biergarten, drei Bühnen, zwei Außenbühnen, Discoraum, Kinoraum, Beamer und Leinwand, Proberäume, freies Wlan, größtmögliche Barrierefreiheit, das vegane Restaurant „Schmackofatz“ und, und, und.
Die festen Mitarbeiter_innen gewährleisten, dass alles allen Aktiven im Haus zur Verfügung steht.
Das Team der Festangestellten hilft bei rechtlichen und organisatorischen Fragenn, wie dem Formulieren von Anträgen, dem Kalkulieren von Veranstaltungen, der Öffentlichkeitsarbeit und, und, und. Hilfe zur Selbsthilfe fördert Eigeninitiative sowie Verantwortungsbewusstsein und trägt dazu bei, dass alle Nutzer_innen Druckluft als "ihr" Haus begreifen können.
Durch das regelmäßig stattfindende Hausplenum haben alle die Möglichkeit Vorschläge und Ideen einer breiteren Masse an Menschen vorzustellen und zu überzeugen.
Doch das Druckluft ist nicht nur ein Ort für Konzerte, Partys, Besprechung, Gruppentreffen u.v.m, nein, wir sind auch im Rahmen der offenen Jugendarbeit "Offene Tür" in Oberhausen und werden durch Mittel für Jugendarbeit des Landes NRW und der Stadt Oberhausen gefördert. Hierdurch besteht die Möglichkeit im Jugendbereich alle Angebote kostenlos anzubieten.
Der Verein "Druckluft e.V." ist u.a. Mitglied im Paritätischen Wohlfahrtsverband und in der Landesarbeitsgemeinschaft soziokultureller Zentren.
Wir sind offen für alle und bewerten Menschen an ihren Handlungen und nicht anhand ausschließender Mechanismen. Kritisches Bewusstsein versuchen wir auch weiterhin mit Vorträgen, Workshops, Lesungen, etc. zu fördern und freuen uns auch über Anregung von euch.