Roter Tresen
Taranta Babu
Inputvortrag vom Revolutionären Jugendbung "Die neue Ästhetikdes Krieges" + Tresen
Die neue Ästhetik des Krieges
Die Schulstreiksgegen die Wehrpflicht zeigen eine neue Welle der Politisierung und auch Polarisierung unter jungen Menschen. Die vermeintlich selbstverständlicheHaltung, das eigene Leben nicht für den Imperialismus opfern zu wollen,erweist sich bei näherer Betrachtung als trügerisch. Die Bundeswehr undmit ihr die Ideologie der Militarisierung durchdringen die Gesellschaft bis in ihre kleinsten Bestandteile. Schon Rosa Luxemburg hat analysiert, wie tief Imperialismus und Militarismus in die Struktur des gesellschaftlichen lebens eingeschrieben sind. Diese Analyse möchten wir gerne auf dieheutigen Bedingungen digitaler Öffentlichkeit und der Ansprache von Jugendlichen, v.a. im Netz, ausweiten. Wir wollen mit euch diskutieren, n
(1) wie sich das innenpolitische Klima im Zuge fortschreitender Militarisierung formiert,
(2) wie die Bundeswehr soziale Medien strategischnutzt, um Jugendliche gezielt anzusprechen und für sich zu gewinnen,
n(3) wie Bundeswehr und militante Erziehung auf (pop-)kultureller Ebene
n(4) eine „neue Männlichkeit“ hervorbringen – und wie daraus zugleich
(5) eine neue Frauenfrage formuliert werden muss.
Das Ergebnis des Abends sollen konkrete Paradigmen sein, die eine zeitgemäße Friedensbewegung – im Sinne von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg – erkennen und entwickeln muss, um wirksam zu agitieren und dem imperialistischen Kriegsapparat entgegenzutreten.
Im Anschluss könnt ihr noch leckere Taranta-Soli Drinks mit uns trinken!
Gefunden Dank latscher.in - Termin Kalender für Dortmund <3
Taranta Babu (Dortmund)
Humboltstr. 44
44137 Dortmund

Der Verein zur Förderung der interkulturellen Lese-Kultur und Medienkompetenz macht es sich seit 30 Jahren zur Aufgabe, zwischen den Zeilen nach Phantasie und Willen zu suchen, um gegen die Abstumpfung in einer domestizierten Zivilisation zu bestehen.
An “Taranta Babu”, eine äthiopischen Freiheitskämpferin in den 30er Jahren, richtete der türkische Romancier und Aktivist Nazim Hikmet seine Briefe, die er aus dem Gefängnis in alle Welt und an viele seiner Genossen schrieb.
Als Hommage an diesen literarischen Schatz, widmete der Initiator des Vereins, Hasan Sahin, dem Projekt Anfang der 80 er-Jahre diesen Titel. Nach nunmehr 25 Jahren hat sich ein Großteil des als Bücherei begonnen Projektes zu einem Treffpunkt nicht nur für phantasiehungrige Bücherwürmer entwickelt, die sich hier an die Köpfe stoßen um auch noch die allerletzte “Floskel” aus dem Kopf herauszuschütteln.