Rathaus Dortmund, Saal Westfalia, 1. Etage | Sozialambulanz/Züricher Modell in Dortmund
Rathaus Dortmund, Saal Westfalia, 1. Etage
Vor dem Hintergrund der Diskussionen der letzten Monate über den Umgang mit obdachlosen, sucht- und drogenkranken Menschen in der Dortmunder Innenstadt sowie den Drogenkonsumraum wollen die Ratsfraktionen vonGRÜNE & Volt und SPD in einer öffentlichen Veranstaltung über das Züricher Modell der Sozialambulanz SIP und den Mikrohandel in den dortigen Einrichtungen der Drogenhilfe informieren.
Der Umgang mit obdachlosen, sucht- und drogenkranken
Menschen in der Dortmunder Innenstadt wird derzeitstark
von ordnungspolitischen Maßnahmen geprägt, während
Streetworkund soziale Unterstützung oft zu kurz kommen.
In Zürich geht man mit der Sozialambulanz SIP (Sicherheit,
Intervention, Prävention) einen anderen Weg. Rund 60
Mitarbeitende leisten aufsuchende Sozialarbeit, vermitteln
bei Konflikten, unterstützen Menschen in Notlagen und
vernetzen mit sozialen und medizinischen Hilfsangeboten.
Ein zweiter Baustein des Züricher Modells ist die Tolerierung
des Kleinhandels mit Drogen zwischenSchwerstabhängigen
in den Hilfeeinrichtungen. Das hat den Handel im
öffentlichen Raum drastisch reduziert. Auch in deutschen
Großstädten wird die Möglichkeit des sogenannten
Mikrohandels zunehmend diskutiert. InKöln wird aktuell an
einer Suchthilfekonzeption mit Nulltoleranz im öffentlichen
Raum und hoher Toleranz im und um den
Drogenkonsumraum gearbeitet.
Wie funktionieren diese Modelle?
Was können wir daraus für Dortmund lernen?
Darüber wollen wir in den Austausch kommen.
Teilnehmende
• Alexandra Neumann, Teamleiterin der SIP Zürich
• Frauke Füsers,Sozialdezernentin der Stadt Dortmund
• Dr. Harald Rau, Sozialdezernent der Stadt Köln
• Willehad Rensmann, aidshilfe dortmund e.V.
• Leonie Furgol, Streetworkerin der Diakonie Dortmund
Moderation:
Dr. Christoph Neumann, Fraktion GRÜNE & Volt
Daniela Worth, SPD-Fraktion
Eine Veranstaltung der Fraktionen GRÜNE & Volt und SPD.
Zur besseren Planung bitten wir um Anmeldung per Mail
an fraktion@gruene-do.de
Veranstaltungsort: Saal Westfalia, Rathaus
Friedensplatz 1, 44135 Dortmund
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Die Latscher:innen waren eine proletarische Jugendbewegung zur Zeit des deutschen Faschismus, von der Kurt Piehl in seinem Roman "Latscher, Pimpfe und Gestapo" eindrücklich berichtet. Laut seiner Mutter war der Begriff "Latscher" vor 1933 ein "Schimpfwort, das die Spießer den wandernden Arbeiterjugendlichen nachriefen". Nach 1933 wurden sie so zum Gegenentwurf der "Marschierer" und lieferten sich Schlägereien mit Hitlerjugend und Polizei. Ihr Treffpunkt befand sich lange Zeit am Brügmannplatz und viele der Latscher:innen entstammten dem proletarischen Dortmunder Norden.
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