Fotoausstellung Klimabewegungen



Massenaktionen des zivilen Ungehorsams, bei denen Braunkohletagebaue und Wälder besetzt wurden, rückten in den letzten Jahren die Forderung nach Klimagerechtigkeit ins öffentliche Bewusstsein. Die Ausstellung nimmt die Zuschauenden mit, zu Meilensteinen der Klimabewegung zwischen den Jahren 2015 bis 2023. Zu den Besetzungen von Braunkohletagebaue im Rheinland und der Lausitz durch das Protestbündnis "Ende Gelände". In das Leben und zur Räumung des "Hambacher-Forsts" im Jahr 2018. In die Baumhäuser des "Dannenröder-Walds", die gegen den Ausbau der Autobahn A49 in Hessen gebaut und während der Covid19-Pandemie 2020 geräumt wurden, sowie zu den Protesten gegen die Abbaggerung von Lützerath im Jahr 2023. Spektakuläre, teilweise verträumte, aber auch erschreckende Fotos vom Alltag des Protests und den Ausnahmesituationen der Räumungen der Klimabewegung in Deutschland.
Zum Auftakt der Fotoausstellung wollen wir mit Akteur*innen aus den Bewegungen diskutieren. Was hat sich in den letzten Jahren verändert? Wie wurden Widerstandsformen angepasst? Wie wird die Klimakrise heute wahrgenommen? Wie können aktuelle oder auch zukünftige Ideen für eine klimagerechtere Welt aussehen?
Im Wochenverlauf orientieren sich die Öffnungszeiten der Ausstellung an denen des endstation.kino.
Vorläufige Öffnungszeiten:
Dienstag: 19:00 - 21:00 Uhr
Samstag: 19:00 - 22:00 Uhr
Fotos: Tim Wagner
https://bahnhof-langendreer.de//fotoausstellung-klimabewegungen-03-09112026Bahnhof Langendreer (Bochum)
Wallbaumweg 108
44894 Bochum Deutschland

Der Bahnhof Langendreer verbindet als soziokulturelles Zentrum Kultur mit gesellschaftspolitischen Inhalten. Mit seinen über 30 Jahren gehört es zu den ältesten soziokulturellen Zentren in NRW.
Mit seinem vielfältigen und breiten Kulturprogramm ist der Bahnhof auch ein überregional bekannter Ort: Live-Musik mit dem Schwerpunkt Global Sounds sowie Jazz, Blues, Singer/Songwriter, Indie, Elektro-Pop etc., politisches Kabarett, Lesungen und anspruchsvolle Comedy von bekannten Größen bis hin zu lokaler Kleinkunst. Die Bühnen werden zudem bespielt von lokalen bis internationalen Theatergruppen und internationale Autor*innen lesen regelmäßig bei uns und diskutieren mit dem Publikum. Im Bahnhof Langendreer haben politische Themen in verschiedenen Veranstaltungsformaten, Reihen und Projekten - schwerpunktmäßig auch mit internationalem Bezug - ihren festen Platz. Er ist zudem Treffpunkt und Veranstaltungsort vieler politischer, kultureller und sozialer Initiativen. Der Bahnhof-Langendreer versteht sich damit als Partner für Initiativen, Institutionen, und Nutzer-Gruppen in Bochum. In diesem Kontext entstehen zahlreiche Kooperationsprojekte.
Und getanzt wird natürlich auch! Freitags und samstags bei den regelmäßigen Parties: Hip Hop, Schwulenparty (BO-YS), FrauenLesbenparty (Frauenschwoof), World Club Culture (Globalibre), Oldies und mehr...
endstation.kino + Café
Von Anfang an dabei und seit 2012 ein eigenständiger Betrieb: Das endstation.kino. Das Programmkino im Herzen des Bahnhofs bietet mehrere Vorstellungen pro Tag und ein ambitioniertes, vielfach prämiertes Programm: Dokumentarfilme, internationale Filme in Originalfassung, Raritäten, konzeptionelle Filmreihen, Filmfeste, KinderKino, Filmgespräche, Schulvorstellungen u.v.m.
Neben Cafébetrieb und Kino-Kasse gibt's im Café auch regelmäßig Programm mit Veranstaltungen wie z.B. dem monatlichen „Vinylcafé".
„OFF-Bahnhof"
Der Bahnhof Langendreer veranstaltet seit vielen Jahren Konzerte und Kabarett auch außerhalb des Bahnhofs im Schauspielhaus, im RuhrCongress, der Stadthalle und der Freilichtbühne Wattenscheid. Er ist zudem Mit-Veranstalter von Festivals wie der Odyssee (mit COSMO Radio) und Ruhr-International (mit dem Kulturbüro).
Und schließlich gehen wir mit unseren politischen Reihen und Projekten auch gern mal raus und mischen uns mit unseren Bündnispartner*innen ein ins lokalpolitische Geschehen.
Und nach wie vor... selbst verwaltet!
Der Bahnhof Langendreer war und ist ein selbst verwalteter Betrieb: Das heißt, es gibt formal keine Chefin und keinen Chef, sondern alle Hauptamtlichen entscheiden über wichtige Belange des gesamten Hauses gemeinsam. Ein Trägerverein bietet dafür die formale Struktur.
Der Bahnhof-Langendreer wird aus dem Haushalt der Stadt Bochum mit öffentlichen Mitteln subventioniert.
Mehr Infos, was der Bahnhof in den letzten Jahren so gemacht hat gibts im Jahresbericht 2015/16
http://bahnhof-langendreer.de/anfahrt-kontakt.html