Bibliothek der Hoffnung


Bibliothek der Hoffnung: "The Future Is Disabled: Prophecies, Love Notes and Mourning Songs"
Wie können wir über Zukunft nachdenken, wenn wir dabei unterschiedliche Körper, Bedürfnisse und Formen des Lebens mitdenken? Und welche Möglichkeiten entstehen, wenn wir Vorstellungen von Zukunft aus einer Perspektive von Disability, Care und gemeinschaftlichem Wissen betrachten?
Am 21. Oktober beschäftigen wir uns im Rahmen der Bibliothek der Hoffnung mit dem Buch „The Future Is Disabled: Prophecies, Love Notes and Mourning Songs“ von Leah Lakshmi Piepzna-Samarasinha.
Der Workshop lädt dazu ein, sich auf künstlerische und gemeinschaftliche Weise mit den Gedanken und Perspektiven des Buches auseinanderzusetzen.
WORKSHOPLEITUNG
Seit 2018 ist Finnja Negendank deutschlandweit in Projekten aktiv – vor und hinter den Kulissen. Sie spricht, schreibt und performt über Partizipation und das Leben mit Behinderung: auf Bühnen, auf der Leinwand und online.
ÜBER DIE BIBLIOTHEK DER HOFFNUNG
Die Bibliothek der Hoffnung ist eine kollektiv kuratierte Bibliothek über Hoffnung und alternative Zukünfte. Aber hier wird nicht nur gelesen: In künstlerischen Workshops, öffentlichen Interventionen und Community-Veranstaltungen werden die Ideen aus den Büchern lebendig und erfahrbar.
Das Projekt beschäftigt sich mit der Frage, wie Wissen aus Büchern gemeinschaftlich vermittelt, erfahren und zugänglich gemacht werden kann. Dafür bringt die Bibliothek Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen zusammen, die Bücher lesen und diskutieren und gemeinsam neue Formen der Wissensvermittlung ausprobieren.
Vier eingeladene Künstler:innen aus verschiedenen Disziplinen gestalten jeweils einen Workshop bzw. eine künstlerische Erfahrung zu einem Buch der Bibliothek. Dabei kommen unter anderem Spiele, kreative Übungen, Storytelling, performative Elemente und Bewegung zum Einsatz.
WEITERE TERMINE
25.11.2026 · 18:00–21:00 Uhr · Studio 108
Workshop zum Buch "Stell dir vor … Mit Mut und Fantasie die Welt verändern" von Rob Hopkins.
Anmeldung erforderlich.
03.12.2026 · 17:30–21:00 Uhr · Studio 108
Workshop zum Buch "Solidarisch Füreinander Sorgen. Ein Leitfaden für diese Krise (und die nächste)" von Dean Spade.
Anmeldung erforderlich.
Termin folgt
Workshop zum Buch "Für Liebe entscheiden. Notizen einer jungen Trans Frau vom Ende der Welt" von Kai Cheng Thom.
Anmeldung erforderlich. Das genaue Datum geben wir rechtzeitig bekannt.
06.12.2026 · 12:00–15:00 Uhr · Studio 108 - Sharing Session zum Abschluss
Zum Abschluss der Bibliothek der Hoffnung laden wir zu einer gemeinsamen Sharing Session ein. Wir teilen die Ideen, Gedanken und Fragen, die in den Bücherworkshops entstanden sind, und schauen gemeinsam darauf zurück, was wir aus den Büchern und den Begegnungen mitnehmen.
Auch diesmal stellen zwei Gäste wieder ihre Lieblingsbücher vor. Die Sharing Session ist offen für alle und findet ohne Anmeldung statt.
Die Bibliothek der Hoffnung ist in Kooperation mit dem Projekt ACTING FOR COMMUNITY entstanden.
ACTING FOR COMMUNITY ist ein Raum, um gemeinsam aktiv zu werden: zusammenkommen, Räume einnehmen, Stimme erheben. Im Mittelpunkt stehen Austausch, gemeinsames Handeln und künstlerische Arbeit im öffentlichen Raum.
Wir arbeiten mit Bewegung, Theater und Gespräch, nutzen Körperarbeit, Improvisation und den öffentlichen Raum und setzen uns mit Solidarität, Vielfalt und demokratischem Engagement auseinander. Dabei reflektieren wir politische Praxis, kollektive Verantwortung und soziale Beziehungen.
"Acting for Community – Bibliothek der Hoffnung: Lesen, Träumen, Handeln" wird vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen durch Soziokultur NRW gefördert.
Fotos: (c) Privat / Cover: The Future Is Disabled © Arsenal Pulp Press
https://bahnhof-langendreer.de//acting-for-community-bib-hoffnung-21102026Bahnhof Langendreer (Bochum)
Wallbaumweg 108
44894 Bochum Deutschland

Der Bahnhof Langendreer verbindet als soziokulturelles Zentrum Kultur mit gesellschaftspolitischen Inhalten. Mit seinen über 30 Jahren gehört es zu den ältesten soziokulturellen Zentren in NRW.
Mit seinem vielfältigen und breiten Kulturprogramm ist der Bahnhof auch ein überregional bekannter Ort: Live-Musik mit dem Schwerpunkt Global Sounds sowie Jazz, Blues, Singer/Songwriter, Indie, Elektro-Pop etc., politisches Kabarett, Lesungen und anspruchsvolle Comedy von bekannten Größen bis hin zu lokaler Kleinkunst. Die Bühnen werden zudem bespielt von lokalen bis internationalen Theatergruppen und internationale Autor*innen lesen regelmäßig bei uns und diskutieren mit dem Publikum. Im Bahnhof Langendreer haben politische Themen in verschiedenen Veranstaltungsformaten, Reihen und Projekten - schwerpunktmäßig auch mit internationalem Bezug - ihren festen Platz. Er ist zudem Treffpunkt und Veranstaltungsort vieler politischer, kultureller und sozialer Initiativen. Der Bahnhof-Langendreer versteht sich damit als Partner für Initiativen, Institutionen, und Nutzer-Gruppen in Bochum. In diesem Kontext entstehen zahlreiche Kooperationsprojekte.
Und getanzt wird natürlich auch! Freitags und samstags bei den regelmäßigen Parties: Hip Hop, Schwulenparty (BO-YS), FrauenLesbenparty (Frauenschwoof), World Club Culture (Globalibre), Oldies und mehr...
endstation.kino + Café
Von Anfang an dabei und seit 2012 ein eigenständiger Betrieb: Das endstation.kino. Das Programmkino im Herzen des Bahnhofs bietet mehrere Vorstellungen pro Tag und ein ambitioniertes, vielfach prämiertes Programm: Dokumentarfilme, internationale Filme in Originalfassung, Raritäten, konzeptionelle Filmreihen, Filmfeste, KinderKino, Filmgespräche, Schulvorstellungen u.v.m.
Neben Cafébetrieb und Kino-Kasse gibt's im Café auch regelmäßig Programm mit Veranstaltungen wie z.B. dem monatlichen „Vinylcafé".
„OFF-Bahnhof"
Der Bahnhof Langendreer veranstaltet seit vielen Jahren Konzerte und Kabarett auch außerhalb des Bahnhofs im Schauspielhaus, im RuhrCongress, der Stadthalle und der Freilichtbühne Wattenscheid. Er ist zudem Mit-Veranstalter von Festivals wie der Odyssee (mit COSMO Radio) und Ruhr-International (mit dem Kulturbüro).
Und schließlich gehen wir mit unseren politischen Reihen und Projekten auch gern mal raus und mischen uns mit unseren Bündnispartner*innen ein ins lokalpolitische Geschehen.
Und nach wie vor... selbst verwaltet!
Der Bahnhof Langendreer war und ist ein selbst verwalteter Betrieb: Das heißt, es gibt formal keine Chefin und keinen Chef, sondern alle Hauptamtlichen entscheiden über wichtige Belange des gesamten Hauses gemeinsam. Ein Trägerverein bietet dafür die formale Struktur.
Der Bahnhof-Langendreer wird aus dem Haushalt der Stadt Bochum mit öffentlichen Mitteln subventioniert.
Mehr Infos, was der Bahnhof in den letzten Jahren so gemacht hat gibts im Jahresbericht 2015/16
http://bahnhof-langendreer.de/anfahrt-kontakt.html