Bibliothek der Hoffnung

Bibliothek der Hoffnung: Sharing-Session zum Abschluss
Zum Abschluss der Bibliothek der Hoffnung laden wir zu einer offenen Sharing-Session ein. Gemeinsam blicken wir auf den Weg zurück, den wir im Projekt gegangen sind, und teilen die Ideen, Gedanken und Fragen, die in den verschiedenen Bücherworkshops entstanden sind.
Wir erinnern uns an die Bücher, die uns durch das Projekt begleitet haben, greifen zentrale Ideen aus den Workshops wieder auf und fragen: Was haben die Bücher in Bewegung gebracht? Welche Gedanken sind geblieben? Und welche Verbindungen sind zwischen den verschiedenen Büchern, Erfahrungen und Perspektiven entstanden?
Auch diesmal stellen zwei Gäste ihre Lieblingsbücher vor. Gleichzeitig ist die Sharing-Session offen für neue Verbindungen: Das Publikum ist eingeladen, eigene Bücher mitzubringen, Bücher vorzustellen oder von Büchern zu erzählen, die während des Projekts an die Bibliothek der Hoffnung erinnert haben oder mit den behandelten Themen in Verbindung stehen.
So wird die Bibliothek für einen Nachmittag zu einem gemeinsamen Raum für Erinnern, Teilen, Weiterdenken und neue Entdeckungen. Es geht nicht darum, die Ergebnisse der Workshops abschließend zu präsentieren, sondern darum, den gemeinsamen Weg noch einmal sichtbar zu machen und die Bibliothek gemeinsam weiterzudenken.
ÜBER DIE BIBLIOTHEK DER HOFFNUNG
Die Bibliothek der Hoffnung ist eine kollektiv kuratierte Bibliothek, die Bücher über Hoffnung und alternative Zukünfte versammelt. Ihre Inhalte werden durch künstlerische Workshops, öffentliche Interventionen und Community-Veranstaltungen erlebbar gemacht – inspiriert von den Ideen von Rob Hopkins.
Das Projekt widmet sich der Frage, wie Wissen aus Büchern gemeinschaftlich vermittelt, erfahrbar und zugänglich gemacht werden kann. Dafür bringt es Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen zusammen, die Bücher lesen und diskutieren und dabei kreative Formen der Wissensvermittlung erproben.
Vier eingeladene Künstler:innen aus verschiedenen Disziplinen gestalten jeweils einen Workshop bzw. eine künstlerische Erfahrung zu einem Buch der Bibliothek. Dabei kommen Spiele, kreative Übungen, Storytelling, performative Elemente und Bewegung zum Einsatz.
Die Bibliothek der Hoffnung ist in Kooperation mit dem Projekt ACTING FOR COMMUNITY entstanden. ACTING FOR COMMUNITY ist ein Raum, um gemeinsam aktiv zu werden: zusammenkommen, Räume einnehmen, Stimme erheben. Im Mittelpunkt stehen Austausch, gemeinsames Handeln und künstlerische Arbeit im öffentlichen Raum.
Wir arbeiten mit Bewegung, Theater und Gespräch, nutzen Körperarbeit, Improvisation und den öffentlichen Raum und setzen uns mit Solidarität, Vielfalt und demokratischem Engagement auseinander. Dabei reflektieren wir politische Praxis, kollektive Verantwortung und soziale Beziehungen.
"Acting for Community – Bibliothek der Hoffnung: Lesen, Träumen, Handeln" wird vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen durch Soziokultur NRW gefördert.
Foto: Bahnhof Langendreer
https://bahnhof-langendreer.de//acting-for-community-bib-hoffnung-06122026Bahnhof Langendreer (Bochum)
Wallbaumweg 108
44894 Bochum Deutschland

Der Bahnhof Langendreer verbindet als soziokulturelles Zentrum Kultur mit gesellschaftspolitischen Inhalten. Mit seinen über 30 Jahren gehört es zu den ältesten soziokulturellen Zentren in NRW.
Mit seinem vielfältigen und breiten Kulturprogramm ist der Bahnhof auch ein überregional bekannter Ort: Live-Musik mit dem Schwerpunkt Global Sounds sowie Jazz, Blues, Singer/Songwriter, Indie, Elektro-Pop etc., politisches Kabarett, Lesungen und anspruchsvolle Comedy von bekannten Größen bis hin zu lokaler Kleinkunst. Die Bühnen werden zudem bespielt von lokalen bis internationalen Theatergruppen und internationale Autor*innen lesen regelmäßig bei uns und diskutieren mit dem Publikum. Im Bahnhof Langendreer haben politische Themen in verschiedenen Veranstaltungsformaten, Reihen und Projekten - schwerpunktmäßig auch mit internationalem Bezug - ihren festen Platz. Er ist zudem Treffpunkt und Veranstaltungsort vieler politischer, kultureller und sozialer Initiativen. Der Bahnhof-Langendreer versteht sich damit als Partner für Initiativen, Institutionen, und Nutzer-Gruppen in Bochum. In diesem Kontext entstehen zahlreiche Kooperationsprojekte.
Und getanzt wird natürlich auch! Freitags und samstags bei den regelmäßigen Parties: Hip Hop, Schwulenparty (BO-YS), FrauenLesbenparty (Frauenschwoof), World Club Culture (Globalibre), Oldies und mehr...
endstation.kino + Café
Von Anfang an dabei und seit 2012 ein eigenständiger Betrieb: Das endstation.kino. Das Programmkino im Herzen des Bahnhofs bietet mehrere Vorstellungen pro Tag und ein ambitioniertes, vielfach prämiertes Programm: Dokumentarfilme, internationale Filme in Originalfassung, Raritäten, konzeptionelle Filmreihen, Filmfeste, KinderKino, Filmgespräche, Schulvorstellungen u.v.m.
Neben Cafébetrieb und Kino-Kasse gibt's im Café auch regelmäßig Programm mit Veranstaltungen wie z.B. dem monatlichen „Vinylcafé".
„OFF-Bahnhof"
Der Bahnhof Langendreer veranstaltet seit vielen Jahren Konzerte und Kabarett auch außerhalb des Bahnhofs im Schauspielhaus, im RuhrCongress, der Stadthalle und der Freilichtbühne Wattenscheid. Er ist zudem Mit-Veranstalter von Festivals wie der Odyssee (mit COSMO Radio) und Ruhr-International (mit dem Kulturbüro).
Und schließlich gehen wir mit unseren politischen Reihen und Projekten auch gern mal raus und mischen uns mit unseren Bündnispartner*innen ein ins lokalpolitische Geschehen.
Und nach wie vor... selbst verwaltet!
Der Bahnhof Langendreer war und ist ein selbst verwalteter Betrieb: Das heißt, es gibt formal keine Chefin und keinen Chef, sondern alle Hauptamtlichen entscheiden über wichtige Belange des gesamten Hauses gemeinsam. Ein Trägerverein bietet dafür die formale Struktur.
Der Bahnhof-Langendreer wird aus dem Haushalt der Stadt Bochum mit öffentlichen Mitteln subventioniert.
Mehr Infos, was der Bahnhof in den letzten Jahren so gemacht hat gibts im Jahresbericht 2015/16
http://bahnhof-langendreer.de/anfahrt-kontakt.html