Demokratische Strukturen schützen

Wir laden euch zum Barcamp für Aktive der freien Kulturszene und Zivilgesellschaft ein – ganz gleich, ob ihr bereits rechte Angriffe erlebt habt, oder präventiv handelt. Gemeinsam wollen wir demokratische Strukturen stärken und verteidigen.
Das Format:
Zum Einstieg gibt die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus einen Impuls zum Thema „Rechte Angriffe auf die Kulturszene in Deutschland“. Anschließend ist Raum für Fragen und Austausch.
Im Gegensatz zu klassischen Konferenzen tragt ihr als Teilnehmer:innen das Programm selbst zusammen. Ein Barcamp ist partizipativ: Das Programm umfasst interaktive Sessions, bleibt aber offen für eure Erfahrungen und Beiträge. Ihr gestaltet den Tag gemeinsam, d.h., ihr bringt Themen, Fragen und Perspektiven ein. Das Barcamp bietet einen geschützten Raum, um Wissen und Erfahrungen zu teilen, voneinander zu lernen und gemeinsame Handlungsspielräume zu entwickeln.
Die Anmeldung ist ab sofort möglich und kostenlos. Eine Anmeldung ist erforderlich.
Hinweis:
Anmeldefrist: 07.10.2026, 12:00 Uhr
Alle Ergebnisse der Sessions dokumentieren wir in einem umfassenden Handout, das euch per E-Mail zugesendet wird.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der VHS Bochum statt. Ein Awareness-Team ist vor Ort und sorgt gemeinsam mit uns für einen möglichst geschützten und solidarischen Raum.
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Überblick über das Programm:
11.00–12.00 Uhr: Ankommen, Networking, Barcamp-Regeln erklären
12.00-13.00 Uhr: Impuls von Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus.
13.00-13.45 Uhr: Ausklang des Impulses und gemeinsames Mittagessen.
13.45-14.45 Uhr: Sessionsrunde 1
Session 1: Sichere Räume oder Veranstaltungen gestalten. Moderation: Agir Mustaf.
Session 2: Solidarität mit Betroffenen: Psychosoziale Unterstützung nach Angriffen. Moderation: Andreas Stiewe.
Session 3: Neutralitätsgebot von Vereinen bzw. juristische Einschüchterungen seitens rechter Parteien und Strukturen. Moderation: Pe Sturm & Törk Hansen.
Session 4: Öffentlichkeitsarbeit & Narrative: Kommunikation, um Solidarität zu mobilisieren, und ohne Angst zu schüren. Moderation: Diese Session hat noch keinen fest zugeordneten Moderator:in. Falls unter den angemeldeten Teilnehmenden Personen verfügbar sind, können sie diese Session selbst übernehmen.
14.45-15.00 Uhr: Pause
15.00-16.00 Uhr: Sessionsrunde 2
Session 5: Kultureinrichtungen schützen, Infokette bei Angriffen von Rechts. Moderation: Barbara Jessel.
Session 6: Kulturelle Bildungsangebote für die Migranten und Einheimischen. Moderation: Mustafa Calikoglu.
Session 7: Bündnisse statt Einsamkeit: bestehende und neue Strukturen. Moderation: Törk Hansen & Agir Mustafa.
Session 8: Digitale Bedrohungen: erkennen und reagieren. Moderation: Diese Session hat noch keinen fest zugeordneten Moderator:in. Falls unter den angemeldeten Teilnehmenden Personen verfügbar sind, können sie diese Session selbst übernehmen.
Hinweis: Jedes Panel benötigt einen:eine Protokollant:in. Dafür gibt es eine kleine Aufwandsentschädigung. Wenn du dir vorstellen kannst an dem Tag zu protokollieren, dann schreibe das bitte in deine Anmeldung.
16.00-17.30 Uhr: Offene Diskussion, Fragen und gemeinsamer Dialog + Kultureller Abschluss (Akustikkonzert)
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Unterstützt durch den Bochum-Fonds.
Foto: magnific
https://bahnhof-langendreer.de//kulturszene-schuetzen-12102026Bahnhof Langendreer (Bochum)
Wallbaumweg 108
44894 Bochum Deutschland

Der Bahnhof Langendreer verbindet als soziokulturelles Zentrum Kultur mit gesellschaftspolitischen Inhalten. Mit seinen über 30 Jahren gehört es zu den ältesten soziokulturellen Zentren in NRW.
Mit seinem vielfältigen und breiten Kulturprogramm ist der Bahnhof auch ein überregional bekannter Ort: Live-Musik mit dem Schwerpunkt Global Sounds sowie Jazz, Blues, Singer/Songwriter, Indie, Elektro-Pop etc., politisches Kabarett, Lesungen und anspruchsvolle Comedy von bekannten Größen bis hin zu lokaler Kleinkunst. Die Bühnen werden zudem bespielt von lokalen bis internationalen Theatergruppen und internationale Autor*innen lesen regelmäßig bei uns und diskutieren mit dem Publikum. Im Bahnhof Langendreer haben politische Themen in verschiedenen Veranstaltungsformaten, Reihen und Projekten - schwerpunktmäßig auch mit internationalem Bezug - ihren festen Platz. Er ist zudem Treffpunkt und Veranstaltungsort vieler politischer, kultureller und sozialer Initiativen. Der Bahnhof-Langendreer versteht sich damit als Partner für Initiativen, Institutionen, und Nutzer-Gruppen in Bochum. In diesem Kontext entstehen zahlreiche Kooperationsprojekte.
Und getanzt wird natürlich auch! Freitags und samstags bei den regelmäßigen Parties: Hip Hop, Schwulenparty (BO-YS), FrauenLesbenparty (Frauenschwoof), World Club Culture (Globalibre), Oldies und mehr...
endstation.kino + Café
Von Anfang an dabei und seit 2012 ein eigenständiger Betrieb: Das endstation.kino. Das Programmkino im Herzen des Bahnhofs bietet mehrere Vorstellungen pro Tag und ein ambitioniertes, vielfach prämiertes Programm: Dokumentarfilme, internationale Filme in Originalfassung, Raritäten, konzeptionelle Filmreihen, Filmfeste, KinderKino, Filmgespräche, Schulvorstellungen u.v.m.
Neben Cafébetrieb und Kino-Kasse gibt's im Café auch regelmäßig Programm mit Veranstaltungen wie z.B. dem monatlichen „Vinylcafé".
„OFF-Bahnhof"
Der Bahnhof Langendreer veranstaltet seit vielen Jahren Konzerte und Kabarett auch außerhalb des Bahnhofs im Schauspielhaus, im RuhrCongress, der Stadthalle und der Freilichtbühne Wattenscheid. Er ist zudem Mit-Veranstalter von Festivals wie der Odyssee (mit COSMO Radio) und Ruhr-International (mit dem Kulturbüro).
Und schließlich gehen wir mit unseren politischen Reihen und Projekten auch gern mal raus und mischen uns mit unseren Bündnispartner*innen ein ins lokalpolitische Geschehen.
Und nach wie vor... selbst verwaltet!
Der Bahnhof Langendreer war und ist ein selbst verwalteter Betrieb: Das heißt, es gibt formal keine Chefin und keinen Chef, sondern alle Hauptamtlichen entscheiden über wichtige Belange des gesamten Hauses gemeinsam. Ein Trägerverein bietet dafür die formale Struktur.
Der Bahnhof-Langendreer wird aus dem Haushalt der Stadt Bochum mit öffentlichen Mitteln subventioniert.
Mehr Infos, was der Bahnhof in den letzten Jahren so gemacht hat gibts im Jahresbericht 2015/16
http://bahnhof-langendreer.de/anfahrt-kontakt.html